Kletter- und Boulderzentrum Hilden bei Düsseldorf

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Was ist Klettern / Bouldern? Kann ich einfach vorbei kommen?

Ich war noch nie Klettern – kann ich einfach vorbei kommen?

Wer das erste Mal zu uns in die Bergstation kommt und klettern möchte, hat drei Möglichkeiten:

1. Möglichkeit – Schnupperklettern

Du willst einfach mal ausprobieren, ob Du – alleine oder mit Freunden, Familie, etc. – Spaß am Klettern hast? Dann vereinbare mit uns einen Termin zum Schnupperklettern. Dabei wirst Du / werdet Ihr von einem unserer Trainer während eines Zeitraums Eurer Wahl (1 Stunde bis max. 2 Stunden) gesichert.

2. Möglichkeit – Einsteigerkurs

Du hast Lust, regelmäßig und auf eigene Faust klettern zu gehen? Dazu benötigst Du das grundlegende Know-How der Sicherungstechnik – der Einsteigerkurs ist perfekt für Dich! Nach dem Kurs darf bis Hallenschluss weiter geklettert werden.

3. Möglichkeit – Bouldern

Beim Bouldern (Klettern in Absprunghöhe – siehe unten) benötigst Du keinen Sicherungspartner oder Trainer, der Dich sichert. Kletterschuhe können bei uns ausgeliehen werden und los gehts – bis auf 4,5m Höhe über Weichbodenmatte! Wer nicht alleine mit dem Bouldern beginnen möchte, kann auch unseren Einsteigerkurs buchen!

Klettern, Toprope, Vorstieg, Bouldern – ein paar Definitionen und Hintergründe

Freiklettern: Beim Freiklettern (engl. Free Climbing) dürfen zur Fortbewegung nur der Fels und der eigene Körper genutzt werden. Seil und technische Hilfsmittel dienen lediglich zur Sicherung gegen Absturz, nicht aber der Fortbewegung (der Begriff beschreibt also nicht, wie oft angenommen, das Klettern ohne Sicherung, das man in diesem Zusammenhang als „Free Solo“ bezeichnet). Dabei sind die Kletterrouten in der Regel mit Felshaken ausgestattet oder müssen selbst mit Haken, Klemmkeilen, etc. abgesichert werden. Es ist heute die populärste Form des Kletterns. Im Freiklettern lassen sich verschiedene Varianten unterscheiden:

Sportklettern: Das Sportklettern ist eine Variante des Freikletterns, bei welcher der sportliche Aspekt im Vordergrund steht. Sportkletterrouten sind meist mit zahlreichen fest angebrachten Sicherungspunkten abgesichert, um das Risiko bei einem Sturz zu minimieren. Sportklettern wird sowohl an künstlichen Anlagen (Kletterhallen) wie auch an natürlichen Felsen, in so genannten
Klettergärten, betrieben. Die Athleten können sich in regionalen, nationalen und internationalen Wettkämpfen messen, die meist an Kunstwänden durchgeführt werden.

Hallenklettern (auch „Indoor-Klettern“): Mit zunehmender Verbreitung von Kletterhallen hat sich das Hallenklettern als sportliche Betätigung für viele Kletterer etabliert. Ein zunehmender Teil von Kletterern sieht das Klettern in der Halle als reine Ausgleichssportart an. Hallenklettern ist witterungsunabhängig und bietet einen komfortablen Zugang zum Klettern. Das Hallenklettern ermöglicht die Kletterarten Top-Rope, Vorstieg und Bouldern.

Beim Top-Rope-Klettern läuft das Sicherungsseil vom Sichernden nach oben, dort durch eine Umlenkung und wieder nach unten zum Kletternden. Das Sicherungsseil kommt also von oben; daher kommt auch der englische Name. Stürzt der Kletterer beim Top-Rope-Klettern, fällt er nicht tief und wird aufgrund der Seildehnung sanft aufgefangen. Die Sturzhöhe ist hauptsächlich abhängig von der Länge und Elastizität des Seils, sowie dem Durchhang des Seils, genannt Schlappseil. Nachdem der Kletterer das Ende der Route erreicht hat (oder keine Lust, Zeit oder Kraft mehr hat), setzt er sich „ins Seil“ und wird vom Sichernden abgelassen. Beim ersten Mal Top-Rope-Klettern wird
dicht über dem Boden geübt, wie man sich ins Seil setzt. Es erfordert bei Anfängern häufig eine gewisse Überwindung, mit den Händen die Griffe loszulassen und sein Gewicht dem Seil anzuvertrauen. Top-Rope wird als Sicherungsform oft in Kletterhallen oder Klettergärten
angewendet, der sportliche Wert wird dabei im Vergleich zum Vorstiegsklettern als geringer angesehen. Allerdings machen fast alle Kletterer ihre ersten Klettererfahrungen mit der Top-Rope-Sicherung.

Beim Vorsteigen wird der Kletterer vom Sicherungspartner von dem Punkt aus gesichert, an dem mit dem Klettern begonnen wurde. Somit wird von unten gesichert. In gewissen Abständen hängt der Kletterer das Seil in Zwischensicherungen ein. Zwischensicherungen können entweder bereits vorhanden sein (Ringe, Haken, in der Halle auch oftmals fixe Expressschlingen) oder müssen vom Vorsteigenden selbst angebracht werden (Klemmkeile, Friends, Knotenschlingen). Im Falle eines Sturzes fällt er dann so weit unter die letzte Zwischensicherung, bis das Seil gestrafft ist. Das Vorsteigen erfordert eine spezielle Ausbildung, Kenntnis und Erfahrung, um Sicherheit beim Klettern zu gewähren.

Bouldern: Bouldern ist das Klettern an Felsblöcken (engl.: Boulder) in Absprunghöhe. Beim Bouldern liegt der Schwerpunkt bei kürzeren, nur wenige Züge langen sogenannten „(Boulder-)Problemen“, die teilweise schwierige, selbst innerhalb des Kletterns ungewöhnliche Bewegungsabläufe erfordern. Eine Seilsicherung ist hierzu nicht notwendig, zur Dämpfung von Stürzen werden „Crashpad“ genannte Matten verwendet. Zusätzlich zu Crashpads kann die Hilfestellung eines oder mehrerer Sicherungspartner, „Spotter“ genannt, nötig sein. Der Spotter soll den Kletternden nicht auffangen, sondern lediglich sicherstellen, dass er sicher auf dem Crashpad landet und sich bei steinigem Gelände nicht verletzt. Es kann sowohl an Naturfelsen als auch an Kunstwänden gebouldert werden, außerdem ist Bouldern eine Disziplin des Wettkampfkletterns.

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Gerne beraten wir Dich auch direkt zu Deinen Wünschen. Du erreichst uns von Montag bis Samstag von  10 – 23 Uhr und sonntags von 10 – 22 Uhr unter 02103 396 32 32.